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Tagungsprogramm

Donnerstag, 3.3.2016

Ab 8:00

Registrierung im Tagungsbüro

Foyer Hörsaalgebäude 2. OG

 

09:00 – 12:00

GAIMH Arbeitsgruppen (Link zu den Arbeitsgruppen)

 

12:00 – 12:45

Mittagessen

 Foyer Hörsaalgebäude 2.OG

 

12:45 – 13:45

Ländertreffen:

                             D          Hörsaal 8

                             A          Hörsaal 19

                            CH        Hörsaal 20

 

13:45 – 14:45

Mitgliederversammlung

Hörsaal 9

 

14:45 – 15:15

Pause

 

15:30 – 17:30

Workshop – „Forschung in und mit der Praxis“: Was ist „gute“ Forschung?

Link zum Abstract

Hörsaal 20

Prof. Dr. Sonja Perren

17:30 – 18:00

Tagungseröffnung

Grußworte

Audimax 

Edelhard Thoms
GAIMH Deutschland
Heidi Simoni
GAIMH Vorstand
Dieter Bürgin
René A.Spitzstiftung
Beate Schücking
Rektorin Universität Leipzig
Kai von Klitzing
President Elect der WAIMH

18:00 – 19:00

Eröffnungsvortrag öffentlich, kostenfrei Psychoanalytisches Sprechen mit Säuglingen und Eltern: was, warum und wann?

Link zum Abstract

Audimax

Dr. phil. Björn Salomonssen

19:00 – 21:00

Abendempfang

Foyer Audimax ( Augusteum )

 

 

Freitag, 4.3.2016

Ab 08:00

Registrierung im Tagungsbüro

 

09:00 – 09:15

Grußwort 

 

09:15 – 10:00

Junge Flüchtlingskinder: Schutz – Förderung – Beteiligung 

Link zum Abstract

Hörsaal 9

Prof. Dr. Jörg Maywald 

10:00 – 10:45

Indikation und beziehungsbezogene Begleitung, Beratung und Therapie bei Säuglingen und Kleinkindern

Link zum Abstract

Hörsaal 9

Prof. Dr. Ute Ziegenhain

10:45 – 11:15

Pause

 

11:15 – 12:45

Parallelveranstaltungen Block 1 (Link zu den Symposien)

 
12:45 – 13:45 Mittagspause  
13:45 – 15:15

Parallelveranstaltungen Block 2 (Link zu den Symposien)

 

15:15 – 15:45

 

Pause

 

15:45 – 18:00

Störungen in der frühen Kindheit:

– aus Sicht der Kinderpsychiatrie und Kinderpsychotherapie

Link zum Abstract
– aus entwicklungspsychologischer Sicht

Link zum Abstract

Hörsaal 9

 

Prof. Dr. Alexander von Gontard

 

Dr. phil. Heidi Simoni

 

19:00 – 24:00

Abendveranstaltung in der Moritzbastei Italienisches Büffet, Klassik und Disko

 

 

Samstag, 5.3.2016

Ab 8:00

Registrierung im Tagungsbüro

 

09:00 – 10:00

Vorgeburtliche und nachgeburtliche Hirnentwicklung. Die Entstehung von Ressourcen und Defiziten

Link zum Abstract

Hörsaal 9

Dr. Nicole Strüber

10:00 – 10:30

Pause

 

10:30 – 11:30

Gefühle und Lebenswege – Angst und Depression von der frühen zur mittleren Kindheit

Link zum Abstract

Hörsaal 9

Prof. Dr. Kai von Klitzing

11:30 – 12:00

Informationen zu WAIMH / GAIMH

Hörsaal 9

Prof. Dr. Kai von Klitzing

Dr. phil. Heidi Simoni

12:00 – 12:45

Pause

 

12:45 – 13:45

Frühe Kindheit: Werden die Maschen im Netz neu geknüpft? 

Link zum Abstract

Hörsaal 9

Prof. Dr. Jörg Fegert

13:45 – 14:00

Tagungsabschluss

Abschlussrede

Hörsaal 9

 

 

Informationen zu den Weiterbildungspunkten finden Sie hier oder im Downloadbereich auf dieser Seite. Aktuelle Informationen zu den Parallelveranstaltungen und weitere Infos unter www.gaimh.org und www.gaimh-tagung2016.de.

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Symposien

Freitag 11:15-12:45

Biologische und psychosoziale Aspekte der Entwicklung zum Baby – [ 01 ]

Moderator: Dr. med. Barbara von Kalckreuth

Hörsaal 13

Dr. Brigitte Dahmen, Aachen

Neurobiologische und epigenetische Aspekte der Transmission

Link zum Abstract

Prof. Dr. Janus, Dossenheim

Prä- und perinatalpsychologische Aspekte der Entwicklung zum Baby

Link zum Abstract

Kinderwunsch und Wirklichkeit – [ 02 ] 

Moderator: Dr. phil. Heidi Simoni

Hörsaal 14

Dr. phil. Silvia Krumm, Ulm

Kinderwunsch bei jungen psychisch Kranken

Link zum Abstract

Dr. Sabine Ott, Hamburg

Nicht von schlechten Eltern – Warum kommt es auf den Anfang an

Link zum Abstract

Bindungsentwicklung fördern – [ 03 ] 

Moderator: Dr. med. Monika Strauss

Hörsaal 19

Prof. Dr. Éva Hedervari-Heller, Berlin

Veränderung der Bindungsfähigkeit durch Selbstreflexion

Link zum Abstract

Dr. Katharina Kruppa, Wien

Bindungsförderung mit Hochrisiko Kindern

Link zum Abstract

Depression der Mutter und des Vaters in Schwangerschaft, bei Geburt und während der Säuglingszeit –

[ 04 ]

Moderator: Sabine V. Falkenhausen-Leube

Hörsaal 15

 

Dr. Patricia Trautmann-Villalba, Frankfurt

Langfristige Folgen mütterlicher postpartaler Depression auf die kindliche Entwicklung – Der protektive Wert einer gelungenen Mutter-Kind-Interaktion

Link zum Abstract

lic. phil. klin. Psychologin Maria Mögel, Zürich

Dynamiken von postpartaler Erkrankung und kindlicher Entwicklung in der Triade

Link zum Abstract

Aufsuchende Arbeit in den Frühen Hilfen – [ 05 ] 

Moderator: Inken Seifert-Karb

Hörsaal 16

Katrin Schaup & Ulrike Dölz, Leipzig

Bundesinitiative Frühe Hilfen- ein Erfahrungsbericht zur Umsetzung des Projektes Familienhebammen in Leipzig

Link zum Abstract

Dipl. psych. Fraucke Ostmann, et al., Karlsruhe            

Zugehende psychologische Beratung als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines multiprofessionellen Ansatzes in den Frühen Hilfen in Karlsruhe

Link zum Abstract

Traumatisierung während Schwangerschaft und Geburt. Psychosoziale und therapeutische Interventionen – [ 06 ]

Moderator: Dr. med. Edelhard Thoms

Hörsaal 20

Dr. Ruth Wollwerth, München

Transgenerationale Transmission von Traumata – Behandlungskonzept der Münchner Sprechstunde für Schreibabys anhand eines Falles

Link zum Abstract

Dr. Tamara Jacubeit, Lüdenscheid

Traumatisierung durch besondere Kinder

Link zum Abstract

Ergänzende und kompensatorische Lebenswelten – [ 07 ] 

Moderator: Matthias Rössler

Hörsaal 17

Dr. habil. Gabriele Haug-Schnabel, Kandern

Dr. rer. nat. Joachim Bensel, Kandern

Chancen guter Krippenbetreuung: Verlässlichkeit, Vielfalt und Teilhabe in einer zweiten Lebenswelt erfahren

Link zum Abstract

PD Dr. med. Karl Heinz Brisch, München

Safe – Spezialkurse mit besonders belasteten Bindungspersonen

Link zum Abstract

Besonderheiten bei Schwangerschaft, Geburt und Postnatal – [ 08 ] 

Moderator: Doris Staudt

Seminarraum 211

Prof. Dr. Christiane Ludwig – Körner, Berlin

Die leere Mutter im Behandlungszimmer oder die Puppe in der Puppe in der Puppe

Link zum Abstract

Dörte Lüttke, Hebamme, Leipzig

Väter – Verantwortung tragen

Väterliche Depressionen im Wochenbett

Ein Bericht aus dem Allltag einer Hebamme

Link zum Abstract

 

Freitag 13.45-15.15

Besondere Betreuung Suchtkranker – [ 09 ] 

Moderator: Bernd Westermann

Hörsaal 13

Dr. Thomas Elstner, Wien

Entwicklungshilfe“ für Kinder substanzabhängiger Mütter und ihrer Eltern – 20 Jahre Wiener Comprehensive Care Modell

Link zum Abstract

Sylke Lein, Leipzig

Arbeitskreis pregnant – Vernetzung von Hilfen für suchtkranke schwangere Frauen/Mütter/Väter/Eltern

Link zum Abstract

Frühe Hilfen in der Praxis – [ 10 ]

Moderator: Inken Seifert-Karb

Hörsaal 14

Mag. Hedwig Wölfl, Wien, klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin

Gut begleitet von Anfang an – Netzwerk und Familienbegleitung in Wien

Link zum Abstract

Dipl. päd. Margot Refle, Dresden

Dipl. soz. päd. Sylke Bilz, Dresden

Aspekte gelingender lokaler Vernetzung und Kooperation in den Frühen Hilfen – GaBi-Ganzheitliche Bildung im Sozialraum

Link zum Abstract

Frühchen besondere Babys – Was ist möglich? – [ 11 ] 

Moderator: Dr. med. Edelhard Thoms

Hörsaal 20

ChÄ. Prof. Eva Robel-Tillig, Leipzig

Pränatale Risiken für die postnatale körperliche und neurologische Entwicklung von Frühgeborenen

Link zum Abstract

Dipl. psych. Nadine Arndt-van Ngoc, Leipzig

Dr. med. Hannah Niemann, Leipzig

Dipl. soz. päd. Katrin Mühler, Leipzig

Folgen der Frühgeburtlichkeit für die seelische Entwicklung psychosoziales Betreuungskonzept in einer Neonatologischen Intensivstation

Link zum Abstract

Ausbildung, Weiterbildung und Supervision in der frühen Kindheit – [ 12 ] 

Moderator: Doris Staud

Hörsaal 15

Päd. lic. phil. Jeremy Hellmann, Zürich

Pädagogische Reflexion im Kita-Alltag

Link zum Abstract

Prof. Dr. Susanne Viernickel, Berlin

Akademisch wickeln?! Kompetenzziele kindheitspädagogischer Studiengänge

Link zum Abstract

Entwicklungschancen für Mutter und Kind – [ 13 ] 

Moderator: Matthias Rössler

Hörsaal 16

Kindheitspädagogin B.A. Marie Bieber, Freiburg

Soz. päd. Elena Hertlein, Freiburg

Ein Erfahrungsbericht aus der Arbeit der Elternschule und Krabbelgruppe einer Mutter-Kind-Einrichtung

Link zum Abstract

M.A., Dipl. soz. päd. (FH) Carmen Drinkmann, Nürnberg
 

PAT – Mit Eltern Lernen: Evidenzbasierte Elternbildung und frühkindliche Förderung insbesondere für belastete Familien ab der Schwangerschaft

Link zum Abstract

GAIMH Projekt – Beschreiben und Erfassen von psychischen und psychosomatischen Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter – [ 14-16 ]

Projektgruppe 1 – Bindungsstörungen [ 14 ] Link zum Abstract

Hörsaal 19

Leitung Éva Hédervári-Heller,Berlin
Projektgruppenmitglieder Monika Strauss, Peter Steingruber, Rita Steingruber, Peter Kälble, Maria Mögel, Fernanda Pedrina

Projektgruppe 2 – Dokumentation [ 15 ] Link zum Abstract

Hörsaal 17

Leitung Dr. Barbara von Kalkreuth, Freiburg
Projektgruppenmitglieder Karl Heinz Brisch, Gabriele Schmid, Doris Müller, Margret Ziegler

Projektgruppe 3 – Entwicklungs- und Gesundheitsmodelle [ 16 ] Link zum Abstract

Seminarraum 211

Leitung Dr. Heidi Simoni, Zürich
Projektgruppenmitglieder Dores Beckord, Sabine Höck, Kathrin Keller, Heidi Simoni, Michael Watson

 

Alle Tagungsteilnehmer erhalten das Buch „Kinderschutz in der frühen Kindheit“. (Hier ein Auszug)

Kinderschutz in der frühen Kindheit

 

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GAIMH Arbeitsgruppen

Donnerstag 09:00 – 12:00

AG Kindesschutz und Frühe Hilfen

Seminarraum 203

Leitung Edelhard Thoms
Verantwortlich vom Vorstand Edelhard Thoms

Jahrestagung GAIMH 29.01.2015 

Ergebnisprotokoll der Arbeitsgruppe Kinderschutz und Frühe Hilfen

Diskussionspunkte

 

  • In der interdisziplinären Zusammenarbeit im Rahmen des Kinderschutzes wird die Anwesenheit eines Erwachsenen-Psychiaters oft als hilfreiche Unterstützung vermisst. Das gilt insbesondere dann, wenn sich der Eindruck erhärtet, dass bei der Bezugsperson eine psychiatrische Erkrankung vorliegt, eine manifeste Diagnose aber bisher nicht gestellt wurde. Es ist nötig, den sozialpsychiatrischen Dienst stärker einzubeziehen.

  •  Von entscheidender Bedeutung ist es, (Hoch-)Risikofamilien zu vermitteln, dass Behörden nicht der „Teufel sind“, sondern dass durch Unterstützung dieser Institution ein Beitrag dazu geleistet werden kann, dass Kind in der Herkunftsfamilie verbleiben kann. Es hat sich die Betonung bewährt, dass „ich [als Helfer], Ihnen [der betroffenen Familie] helfen kann, dass Hilfen auch wieder reduziert werden können oder ganz aus Familie herausgezogen werden kann.

  • Die kürzlich aufgetretenden Fälle von Kindstötungen und dramatischen Befreiungen von Kindern in der Region Hamburgs zogen nachfolgende Schuldzuweisungen an die jeweiligen Verantwortlichen im Bereich des Jugendamtes nach sich. Um keine globale Einschränkung von Jugendamt-Kompetenzen zu befördern, ist mehr pro-Jugendamt gerichtete Öffentlichkeitsarbeit erforderlich.

  • In der Schweiz werden gute Erfahrungen berichtet, den Zeitpunkt der Geburt (bzw. idealerweise bereits den präpartalen Zeitpunkt) zu nutzen, um Hilfen in Risikofamilien wie werdenden Müttern mit Suchtmittelhintergrund zu installieren, da sich diese in diesem Zeitfenster oft hochmotiviert zeigen. Bei Entlassung der Kinder von Müttern mit Suchtmittelhintergrund wird ein fester Vertrag mit den Müttern/Eltern vereinbart, in dem klar definiert ist, welche Auflagen von den Müttern/Eltern zu erfüllen sind (wie oft Besuche bei Kinderarzt, wie häufig Kontakte mit dem Jugendamt etc.) mit entsprechend schriftlich formulierten Konsequenzen bei Nicht-Einhaltung. Die Fixierung des Vertrages sind Bedingungen für die Entlassung in die Herkunftsfamilie. Auch in Offenbach wird ein ‚Elternvertrag‘ als Methode in der Elternarbeit angewandt und gute Erfahrungen damit berichtet. Auch für das Familiengericht dient ‚Elternvertrag‘ als Stütze.

 

  • Die in der Schweiz fest etablierte, für alle Eltern offene Mütter-und Väter-Beratung ist kantonsabhängig angegliedert an Beratungsstellen. I.d.R. wurden gute Erfahrungen mit dieser Form der Elternunterstützung gemacht. In Zürich werden Eltern zur Mütter-und-Väter-Beratung eingeladen, wobei auffällig ist, dass (Hoch-)Risikofamilien das Angebot nicht immer annehmen.

  • Das Erreichen von (Hoch-)Risikofamilien an unterschiedliche unterstützende Maßnahmen stellt fleckendeckend ein Problem dar. Eine Auswertung in St. Gallen ergab, dass Kinder und ihre Eltern mit Migrationshintergrund schlecht erreicht werden, wenn der kulturelle Hintergrund nicht einbezogen wird. Es lohnt sich, Bezugspersonen, Institution, Bezugssysteme der jeweiligen Kulturen einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam für eine Annahme der unterstützenden Angebote zu werben (bspw. Iman, Kulturbeauftragter etc.). Flyer können Angebotsstruktur oft nicht vermitteln und Migrantenfamilien verstehen oft nicht, was mit unterstützenden Maßnahmen konkret gemeint ist.

  • Das Angebot unterstützender und begleitender Hilfemaßnahmen ist oft groß – teils unüberschaubar – und schwierig, Eltern dafür zu motivieren.

  • Multiproblemfamilien auf der neonatalen Station, werden in der Schweiz 1 x/Woche im interdisziplinären Team besprochen (Mütter-Väter-Beraterin, Sozialarbeiterin, Vertreter/in Case-Management, Vertreter/in Neo-Team, Vertreter Gynäkologie, Vertreterin Wochenbettberatung etc.). Dabei steht der Beziehungsaufbau im Vordergrund, um eine solide Basis zwischen Eltern und Beratern zu schaffen. Kritische Aspekte werden nachrangig bearbeitet.

  • Eine Kollegin aus der Schweiz berichtet, dass seit der Einführung eines Ampelwarnsystems, welches zur Identifizierung von familiären Risikofaktoren dient, eine deutliche Sensibilisierung des Personals im Klinikbereich eingetreten ist. Diese Art der Dokumentation habe sich bewährt. Das Ampelsystem ist in Deutschland auch im Bereich des Kinderschutzes bekannt.

  • Die Einführung des Projektes ‚FamilyStart‘ in Basel verfolgt eine lückenlose perinatale Grundversorgung.

  • In Kassel wurde auf der neonatalen Station die sozialmedizinische Visite nach dem Modell des Bunten Kreisen e.V. (Augsburg) eingeführt. Ziel ist es, in einem interdisziplinären Setting mögliche Risikokonstellationen zu identifizieren und ggf. entsprechende Hilfen zu installieren.

  • Angeregt durch die Darstellung musiktherapeutischer Unterstützung wie in der Vergangenheit auf der GAIMH-Tagung präsentiert, führte zur festen Implementierung einer Musiktherapie in St. Gallen.

  • Der Umgang mit der Schweigepflicht wurde dargelegt sowie deren Nutzen und Einschränkungen im Dialog mit dem Helfersystem diskutiert.

  • Hilfen durch Vertreter/innen der Heilpädagogik (z.B. Frühförderung) sind oft gut in Risikofamilien zu installieren, da Eltern Hilfen, die primär auf das Kind fokussiert sind, besser annehmen können.

  • Dem betreuenden Kinderarzt kommt eine zentrale Bedeutung zu. Er kennt die Familien i.d.R. gut und kann Struktur und Verlässlichkeit oft gut einschätzen. Kommt es zum sogenannten ‚Ärztehopping‘ ist dies oft auch schon ein bedeutsamer Hinweis auf eine Risikokonstellation.

  • Die Angliederung von Familienhebammen an das Gesundheitsamt hat sich oft als günstiger gezeigt als die Angliederung an das Jugendamt, um ein niederschwelligeres Angebot anbieten zu können. Die Familienhebammen richten den Fokus oft primär auf die Mutter, nicht auf das Kind. Familienhebammen haben sich bewährt, wenn es in erster Linie darum geht, die Mutter zu stärken. In der Schweiz sind Familienhebammen nicht verbreitet, da sich dort seit Jahren die Mütter-Väter-Beratung bewährt hat, die eine Betreuung von 0-5 Jahren ermöglicht. Das Hilfesystem in der Schweiz ist umfassender als in Deutschland und erfordert derzeit keine Einführung von Familienhebammen wie es aktuell in Deutschland verfolgt wird.

  • Als letzten Punkt wurde noch diskutiert, ob beim zukünftigen Treffen der Arbeitsgruppe ein festes Thema vorgegeben werden sollte oder der zeitliche Raum dem spontanen Austausch dienen sollte. Es sprachen sich sowohl Teilnehmer/innen dafür und dagegen aus, so dass dieser Punkt offen blieb und weiter diskutiert werden kann.

Anette Weißbrodt

anette.weissbrodt@klinikum-kassel.de

AG Entwicklungsbegleitung

Seminarraum 204

Schweiz Monica Aerni
Deutschland Margarita Klein
Österreich Martina Wolf
Koordination von Publikationen der AG Entwicklungsbegleitung Eva Klein

Familien mit Babys und kleinen Kindern auf der Flucht:

Wie kann der Fachbereich Entwicklungsbegleitung hilfreich sein?

Wir freuen uns sehr, dass Herr Dr. Karl-Heinz Brisch unser Treffen mit einem Impuls-Referat fachlich unterstützt und bereichert.

Im weiteren Verlauf geht es darum, Anregungen und Inspiration zu finden, wie die Berufsgruppen, die “begleitend” tätig sind, ihr Wissen und Können einsetzen und erweitern können, um betroffenen Müttern, Vätern und ihren Säuglingen und Kleinstkindern kultursensibel zu begegnen und ihrer besonderen Situation gerecht zu werden. 

Die Situation ist noch neu, sodass es keine allgemein gültigen Vorgehensweisen gibt. Deshalb ist es den Verantwortlichen für die Arbeitsgruppe wichtig, möglichst viele Ideen und Erfahrungen zusammenzutragen.

 

Bei der Vorbereitung des Treffens wurde festgestellt, dass es in den GAIMH-Ländern kleine und große Initiativen gibt, die einen Blick auf und Unterstützung für Familien mit Säuglingen und Kleinstkindern anbieten, die auf der Flucht sind. 

 

Am Treffen der Arbeitsgruppe sollen diese Beispiele und Ideen gesammelt und weitergegeben werden, damit sie allenfalls auch anderen Ortes umgesetzt oder weiter entwickelt werden können.

 

Zur Vorbereitung haben wir ein paar Fragen zusammengestellt, die den Teilnehmenden an der Arbeitsgruppe Entwicklungsbegleitung der letzten Jahre und allen GAIMH – Mitglieder aus der Schweiz zugeschickt werden.

 

  • In welchem Rahmen/ auf welche Art haben Sie in Ihrem Arbeitsbereich Kontakte/Begegnungen mit Familien mit Säuglingen/Kleinstkindern, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind? 

  • Wie beurteilen Sie die Situation für diese Familien in Ihrer Region (bitte Region bezeichnen)?

  • Kennen Sie/integrieren Sie (oder arbeiten Sie mit) spezifische(n) Angebote(n) für diese Zielgruppe? (mit) Welche(n)?

  • Kennen Sie Beispiele guter Praxis, die Sie selbst durchführen oder von denen Sie gehört haben?

Wir bedanken uns ganz herzlich für jede Antwort, die wir von Ihnen zu diesen Fragen erhalten! Gern auch vorab und per Mail an margaritaklein@aol.com

Wenn Sie dabei sind, freuen wir uns natürlich auch auf Ihre Life- Beiträge.

Margarita Klein(D, )Martina Wolf (A), Kathrin Keller-Schuhmacher (CH)

Ablauf des Treffens siehe nächste Seite

Ablauf Arbeitsgruppe Entwicklungsbegleitung
Leipzig, Donnerstag, 3.3.2016, 09:00 – 12:00 Uhr

  • 9:00 Uhr – Begrüßung und Ablaufüberblick durch Margarita Klein

  • (Ankündigung: Suche nach Nachfolgerin!)
    9:10 Uhr – Information über die GAIMH und die Arbeitsgruppe Entwicklungsbegleitung

Kathrin Keller-Schuhmacher gibt einen Einblick in die Strukturen und Aktivitäten der GAIMH und die Entwicklung und Aufgaben der Arbeitsgruppe Entwicklungsbegleitung.

  • 9:20 – Überblick über Herkunft und Tätigkeitsfelder der Teilnehmerinnen in der AG EB 2016

  • 9:25 – Martina Wolf: Die Entwicklungen nach dem Treffen in Zürich: Die Königin der Entwicklungsbegleitung: Wie hat es nachgewirkt? Was ist Euch durch den Kopf gegangen, was hat sich bewegt zum Thema Entwicklungsbegleitung und Salutogenese?

  • Murmelgruppen: Fragen an die Nachbarin: Was bewegt Dich/Euch im Moment?

  • Erkenntnisse, Wünsche zusammentragen

  • 9:45 Das aktuelle Thema: Familien auf der Flucht: Möglichkeiten zur Begleitung von Familien mit Säuglingen und Kleinstkindern bei der Entwicklung einer guten Eltern-Kind-Bindung

Einführung: Margarita Klein

  • 9.50 Input Dr. Karl-Heinz Brisch: Was wissen wir über die Interaktion und die Entwicklung der Bindung in Familien, die geflüchtet sind?

Welche Art der Hilfe ist denkbar/ könnte nützlich sein?

Welches Know-how braucht es in der Entwicklungsbegleitung betreffend kultureller Unterschiede im Umgang mit Kindern.

  • 10.10 Fragen zum Vortrag

  • 10.20 Gute Projekte, zündende Ideen: Austausch in Kleingruppen

  • 10.50 – Präsentation und Diskussion der Ergebnisse im Plenum

  • 11.15 Reflexion und Ergänzung Dr. K-H Brisch

  • 11.30 Was ist daraus geworden? In Zürich 2015 stellte Martina Wolf die Frage nach Ideen für Inhalte Treffen der AG Entwicklungsbegleitung

  • 11.50 Dank und Ausblick

Margarita Klein, Kathrin Keller-Schuhmacher und Martina Wolf bedanken sich für die Mitarbeit und laden ein zum nächsten Jahrestreffen der AG Entwicklungsbegleitung 16. – 18. Februar 2017 in Wien.

Monica Aerni (CH), Margarita Klein (D),  Martina Wolf (O)
Kontakt: margaritaklein@kreiselhh.de

 

AG Psychisch kranke Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern

Seminarraum 205

Leitung

Sabine von Falkenhausen-Leupe

Kontaktperson im Vorstand Barbara von Kalckreuth

Ich möchte das Thema „traumatisierte Eltern“ und ihre Schwierigkeiten auch im Entwicklungsverlauf von Kindern nach für beide Seiten traumatischen z.B. medizinischen Erlebnissen darstellen. ( Extreme Frühgeburtlichkeit, Z.n. Herzvitien…) Solche Erlebnisse können immer wieder in Schwellensituationen reaktiviert werden und zu Interaktionsproblemen, übermäßigen Ängsten, Aggressionen…. führen. Über Ihre Ideen, Beiträge, klinische Fallvorstellungen, oder auch andere Themenvorschläge würde ich mich freuen, bitte in den nächsten Wochen, damit ich unsere Arbeit planen und Ihre Beiträge möglichst gut  integrieren kann.

Mit herzlichen Grüßen und in Vorfreude auf unser Treffen,

 

Dr. med. Sabine von Falkenhausen-Leube

Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie / Psychoanalyse

Email: svfalkenhausen@t-online.de

 

AG Psychotherapie und Psychoanalyse

Seminarraum 210

Leitung für die Schweiz Egon Garstick
Leitung für Österreich Sabine Fiala
Leitung für Deutschland Inken Seifert-Karb
Kontaktperson im Vorstand Heidi Simoni

 

„Die AG Psychotherapie und Psychoanalyse möchte auch im Rahmen der 21. GAIMH- Tagung wieder Einblick in die psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und deren Eltern ermöglichen. Eine Fallpräsentation ist vorgesehen. Es können aber auch gern Fallvignetten der TeinnehmerInnen besprochen werden.

In der zweiten Zeiteinheit möchten wir uns diesmal mit der Frage beschäftigen, ob und wie  die vielfältigen Angebote Früher Hilfen (z.B. Willkommensbesuche, Familienhebammen, FGKkS) die Arbeit der Eltern-Säuglings-Psychotherapie beeinflussen. 

Über Erfahrungsberichte und Anregungen aus allen drei Ländern würden wir uns freuen. Die AG ist selbstverständlich auch für Gäste offen. „

 

AG Säuglingspsychosomatik

Seminarraum 211

Leitung

Monika Strauss

Maria Köster-Lück

Kontaktperson im Vorstand Katharina Kruppa

Arbeitsgruppentreffen der AG Säuglingspsychosomatik am 03. März 2016 im Rahmen der 21. Jahrestagung der GAIMH in Leipzig:

Leitung der AG:

Monika Strauss monika.strauss@kispi.uzh.ch

und Michael Watson mwatson@gmx.ch

Maria Köster-Lück wird an diesem Treffen als Co-Leitung verabschiedet

Die AG Psychosomatik war in den letzten Jahren jeweils gut besucht. Dabei war festzustellen, dass die Teilnehmer stark wechselten. Meist bestand das Publikum aus neuen Teilnehmern bzw Interessierten aus der näheren Umgebung des Tagungsortes. Es gibt also viel Interesse und wenig Kontinuität. Maria Köster Lück und Monika Strauss waren daher dazu übergegangen, ein Thema festzulegen und auch schon konkret vorzubereiten, entweder mit eigenen oder angefragten Referaten.

Dieses Jahr wollen wir den Charakter der Veranstaltung als Arbeitsgruppe wieder betonen und haben deshalb Themen vorbereitet, die in der Gruppe erarbeitet und diskutiert werden sollen. Die Ergebnisse sollen dann allen Teilnehmern zur Verfügung stehen und evt Ausgangspunkt für weitere Gruppenarbeiten bilden.

Vorgeschlagene Themen:

 

1. „Diagnostik“ in der Säuglingspsychosomatik

– wie kommen wir zu den Informationen, die wir brauchen, um das zu tun, was wir tun?

-> Die Teilnehmer sind aufgefordert, eigenes Material mitzubringen oder auch bereits vorgängig bei der Leitung einzuschicken

 

2. Symptomatische (somatische) Behandlungen und ihre (psychischen) Kosten

-> Diskussion anhand von Fallbeispielen aus dem Publikum

 

Email: Monika Strauss monika.strauss@kispi.uzh.ch

            Michael Watson mwatson@gmx.ch

 

Mehr Informationen zu den einzelnen Arbeitsgruppen der GAIMH finden Sie hier.

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Workshop – „Forschung in und mit der Praxis“: Was ist „gute“ Forschung?

Provisorischer Ablauf

15.30-15.45 Einleitungsreferat (Sonja Perren)

15.45-16.00  freie Begehung zu den Postern (bzw. Zeit zum Handout lesen)

16.00-17.20  Posterpräsentationen 1-4 (je 20 min)

  • Kurzpräsentation (Fokus: forschungsmethodischen Herausforderungen) durch die Referentinnen (5 min) (mündliche Präsentation beim Poster)

17.20  Abschluss-Runde

Posterpräsentationen (provisorische  Reihenfolge, Autoren und Titel): 

  • Weismantel Anke (Praxis für Coaching in Erfurt):
    Betreuungsqualität U3 in Kitas, Erfurt/Thür (Projektidee)
    anke.weismantel@reha-psych.de
  • Gerlind Große, Gerlind (Universität Leipzig)
    Geburtsvorbereitung bzw. Mutter-Kind-Dialog in der Schwangerschaft (Projektidee)
    gerlind.grosse@uni-leipzig.de
  • Kruppa, Kathrina (Baby Care Ambulanz, Preyersches Kinderspital, Wien)
    Grow Together: Begleitforschung
    Katharina.kruppa@wienkav.at
  • Kalckreuth, Brisch, Müller, Ziegler;; GAIMH-Arbeitsgruppe
    GAIMH-Projekt: „Erfassen und beschreiben von psychischen und psychosomatischen Störungen in der frühen Kindheit“ (Auswertungsstrategie)

          Link zur Falldokumentation 
          barbara.kalckreuth@babyambulanz.de

 

Postergestaltung

Bitte gestalten Sie ein Poster (A0 Hochformat) nach folgenden Vorgaben

Das Poster sollte folgende Inhalte aufweisen:

  • Titel, Autoren, Institution
  • Zusammenfassung (Abstract)
  • Hintergrund/Fragestellung
  • Methode
  • evt. Resultate
  • evt. Diskussion
  • Forschungsmethodische Herausforderungen
  • evt. Literaturverzeichnis

Der letzte Punkt (forschungsmethodische Herausforderungen) weicht noch von üblichen Posterformaten ab, ist aber für unseren Forschungsworkshop die Basis für die Diskussion in den Gruppen.

Bitte schicken Sie Poster (evt. in provisorischer Form) sowie eine Zusammenstellungen ihrer Fragen, die Sie in der Gruppe diskutieren möchten bis spätestens bis am Montag 22. Februar per E-mail an mich. Ich kann Ihnen dann noch Rückmeldung geben bevor Sie das Poster drucken. 

Technische Tipps:

Am einfachsten gestalten Sie im Word oder im Powerpoint das Poster in A4-Format (Hochformat). Das pdf dieses A4-Formats kann dann beim Drucken auf A4 skaliert werden. Erkundigen Sie sich hier frühzeitig bei Ihrer Druckerei wie das am einfachsten geht.

Bringen Sie bitte für den Workshop 50 Handouts im A4-Format des Posters mit.

Wenn Sie A4-Format verwenden hier ein paar Tipps für die Schriftgrösse

  • Titel: 14-16 (sehr gross!)
  • Untertitel und Texte: 8-9 (mind. 7)
  • Die kleinste lesbare Schriftgrösse (z.B. für Literaturverzeichnis) ist 5.
  • Mit einer Schrift wie Arial Narrow können Sie mit den erwähnten Schriftgrössen mehr Text verfassen als z.B. mit Times New Roman.

Falls Sie noch Fragen zur Gestaltung oder Inhalten haben, wenden Sie sich wieder an mich. Ansonsten freue ich mich auf Ihre Poster.

 

Prof. Dr. Sonja Perren 

Lehrstuhl Entwicklung und Bildung in der frühen Kindheit
Fachgruppe Empirische Bildungsforschung
Universität Konstanz
Pädagogische Hochschule Thurgau

Anschrift: Bärenstrasse 38, CH-8280 Kreuzlingen
Telefon: +41 (0)71 678 57 44
Email: sonja.perren@uni-konstanz.de
Web: www.uni-konstanz.de/fg-erzwww.fruehekindheit.ch